Die Geschichte des Steinkohlebergbaus

Die Geschichte der industriellen Kohleförderung beginnt im 19. Jahrhundert. Neue Maschinen ermöglichen es den Bergleuten, das schwarze Gold aus immer größeren Tiefen zutage zu fördern. Mit dieser qualitativ  besseren Kohle wird Stahl erzeugt. Das Ruhrgebiet wird zum industriellen Zentrum Deutschlands. 1853 werden im “Kohlenpott” bereits mehr als 2 Mio. t Kohle gefördert, gut 100 Jahre später sind es 150 Mio. t.

In dieser Blütezeit hatte fast jedes Bergwerk seine eigene Musikkapelle. Sie gehörte zum Bergmann-Sein wie Schlägel, Eisen und Arschleder. Bergmännische Feste, Gedenkveranstaltungen, aber auch fröhliche Ereignisse, die zum Feiern einluden, wurden mit der Musik dieser Bergwerksorchester gestaltet. Das Liedgut der Bergleute und ihr Gruß GLÜCK AUF, schaffen Identifikation mit ihrem Berufsstand und mit der Region “Ruhrgebiet”.

Auf diesem Nährboden der Kultur wuchsen die Musiziergruppen der Bergleute über viele Jahrzehnte. Es entstanden Chöre und Blasorchester, die sich der Pflege dieses bergmännischen Kulturgutes verschrieben haben.